A00 - Vorbereitung
Zurück zur Startseite <<--->> Weiter zur Begrüssung
- Rundgang wieder in die Startposition bringen
- Individuelle Vorbereitung
- Verbindung iPad <--> WLAN (wegen Internet)
- Verbindung iPad <--> Sound-Box testen (Bluetooth)
Die Lautstärke kann rechts oben verstellt werden
A01 - Begrüssung
- Herzlich Willkommen – ich freue mich, dass ihr da seid
- Versteht ihr mich in Mundart? (> Hochsprache)
- Mein Name ist .....
Ich darf euch in den nächsten ca. 45 Minuten auf dem Osterweg begleiten - (situativ) Ich werde euch einfachheitshalber in der DU Form ansprechen, ich hoffe, das ist kein Problem für euch
- Ich bitte euch, mir in den unteren Stock zu folgen
Licht Treppenhaus einschalten
A02 - Zeitreise
Zurück <<--->> Palmsonntag
Hinweise auf den Schluss
- Zuerst ein paar administrative Infos:
- Ich bitte euch, für diesen Rundgang das Handy auf lautlos zu stellen
- Bitte lasst das Handy in der Tasche (kein fotografieren)
Das moderne Gerät gehört nicht in die damalige Welt - Es gibt ab und zu Sitzgelegenheiten auf dem Weg
- Fragen, Bemerkungen, Anregungen dürft ihr am Schluss des Durchganges äussern. Für Gespräche und geselliges Beisammensein könnt ihr anschliessend gerne das Kafi aufsuchen. Ich bin auch noch kurz dort.
- Der Besuch ist kostenlos. Falls ihr uns mit einer Kollekte unterstützen möchten, gibt es im Kafi die Möglichkeit dazu.
Start Rundgang
- Wir gehen zusammen jenen Weg nach, den Jesus von Nazareth vor ca. 2000 Jahren gegangen ist
- Wir besuchen verschiedene Stationen auf diesem Weg
Es ist ein eindrücklicher Parcours für alle Sinne - Idee: ... Schliesse die Augen und stell dir vor, wie es vor 2000 Jahren gewesen sein könnte ...
>>> Video «Zeitreise» über den Fernseher laufen lassen (Gelber Knopf )
Der Guide verkleidet sich währenddessen
- Wir haben eine Zeitreise gemacht ins Jahr 33 nach Christus, also nach der Geburt von Jesus
- Gemeinsam gehen wir nach Jerusalem. Genauso wie das tausende Andere auch tun.
- Sie gehen zum alljährlichen Passahfest dorthin. Dieses Fest erinnert an den Auszug aus der Sklaverei in Ägypten.
- Kommt, wir gehen nach Jerusalem
- Bitte nehmt einen Palmwedel mit
Und jeder nimmt einen Stein in den Sack
A03 - Palmsonntag
Zurück <<--->> Passahfeier
- Die Nachricht, dass dieser Jesus nach Jerusalem kommt, verbreitet sich in Windeseile
Menschen kommen in Scharen, jubeln Jesus zu, winken mit Palmwedeln und legen ihre Kleider auf den Boden
>>> Die Besucher machen das während der nächsten Hörszene auch
- Wie ein König wird dieser Jesus empfangen, obwohl er nicht wie ein Feldherr auf einem starken Pferd, sondern auf einem Esel reitet
(dies ist übrigens eine Erfüllung vom alttestamentlichen Propheten Sacharja (9,9), die 500 vor Christus vorausgesagt ist) - Der legendäre König David hat einen Teil dieser Stadt gebaut, die sogenannte "Davidsstadt", vor mehr als 1000 Jahren
- Dort befindet sich auch ein luxuriöser Saal in einem Obergeschoss eines Hauses. Darin finden gut 100 Personen Platz.
- Jesus sendet dorthin 2 seiner Jünger voraus, um das jüdisch traditionelle Passahfest in diesem Saal vorzubereiten
- Er hatte einerseits gesagt, dass das Reich Gottes durch ihn nahe herbeigekommen ist; andererseits hat er immer wieder auf seinen Tod hingewiesen
- Die Jünger verstanden weder das eine noch das andere wirklich
- Aber lasst uns auch dorthin gehen und mitfeiern!
Licht löschen (Lichtschalter hinter Deko ist markiert)
A04 - Passahfeier
Zurück <<--->> Verrat Judas
>>> Standort bei Schüssel mit Tuch
- Petrus und Johannes hatten den Raum vorbereitet
- Vor dem Hinsetzen, wurden nach damaligem Brauch von einem Diener die Füsse gewaschen – Aber da war kein Diener!
- Jesus bindet sich ein Tuch um und wäscht allen die Füsse
Dies war ein Ausdruck seiner Liebe und seines Dienens - Er sagt: „Tut, wie ich euch getan habe“. (Joh. 13,15)
- Bitte nehmt am Tisch Platz
- Auf dem Tisch stehen bestimmte Dinge, die auf die Herkunft des jüdischen Volkes weisen und immer an diesem Fest da sind:
- Bitter-Kraut ( Maror ) erinnert an das Bittere in der Sklaverei
- Der Knochen ( Sroa ) liegt da für das Passalamm, welches beim Auszug aus Ägypten geopfert wurde
- Mus ( Charosset ) erinnert an den Lehm, welchen die Sklaven herstellen mussten, um Ziegel zu brennen
- Kraut ( Chasaret ) steht für das Exil in der bitteren Sklaverei
- Gemüse ( Karpas ) symbolisieren als Frucht der Erde, die harte Sklavenarbeit
- Gekochtes Ei ( Chagiga ) steht für das Festopfer, das jeder Pilger im Tempel darbringen musste. Ein grosser Teil des Opfers bekam der Pilger zurück und war Hauptgericht am Sederabend. Das Ei ist aber auch Symbol der Trauer über den Verlust des Heiligtums. So war es üblich, das Ei und die Kräuter in das Salzwasser zu tauchen.
- Salzwasser erinnert an die vergossenen Tränen während der Sklaverei
- Das Passahmahl macht deutlich, was Befreiung bedeutet
>>> Traubensaft einschenken
>>> Mus, Maze....dürft ihr jetzt essen
>>> Auf Stimmung achten; allenfalls mehr Zeit geben
- Am Anfang der Einspielung hörten wir, wie Jesus sagte, dass einer ihn verraten würde
- Petrus, der eifrigste Jünger, versichert laut und vehement, dass er Jesus niemals verraten würde
- Da sagt Jesus zu ihm: "Noch bevor der Hahn am nächsten Morgen kräht, wirst du 3x behauptet haben, dass du mich nicht kennst."
- Ein anderer Jünger steht auf und geht hinaus
- Wir folgen ihm
A05 - Verrat Judas
Zurück <<--->> Gethsemane und Verhaftung
- Es ist Judas Iskariot ("Ischkariot")
Er stammt aus Kerijot südlich von Hebron und ihm wird eine Nähe zur Bewegung der Zeloten nachgesagt; sie gehörten zum militanten Widerstand gegen ihre Besatzer, die Römer. - Unter den Jüngern ist Judas für das Geld verantwortlich
- Und so geht er zu den Hohepriestern und lässt sich für den Verrat an Jesus 30 Silbermünzen zahlen
(Wert heute: 3‘000 – 10‘000 CHF) - Nach dem Passamahl geht Jesus mit seinen Jüngern in den Garten Gethsemane
Er war öfter dort, um alleine zu sein und zu beten - Wir gehen auch dorthin
A06 - Gethsemane und Verhaftung
Zurück <<--->> Verrat Petrus
- Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Bleibt hier und wacht mit mir, ich gehe noch etwas weiter, um mit meinem Vater zu reden.“
- Es ist kein einfaches Gebet, kein Reden mit seinem Vater wie sonst:
Jesus kämpft und ringt, weil er sein Leiden und Sterben vor sich sieht - Die Jünger aber waren müde vom Tag, hatten gut gegessen und schlafen bald ein
- So bleibt Jesus allein in seiner Not, und erlebt Todesangst. Er betet:
„Vater, wenn es möglich ist, so lass dieses Leiden an mir vorüber gehen.
Aber nicht mein Wille, sondern dein Wille soll geschehen“ - Jesus findet die Jünger schlafend und sagt traurig:
„Ihr solltet doch wachen und beten, damit ihr nicht in Versuchung gerät.“
>>> Durch die Tür weiter gehen
- Noch während Jesus zu seinen Jüngern spricht, kommen Soldaten, allen voran Judas Iskariot
- Als die Soldaten Jesus packen und fesseln, laufen die Jünger weg und verstecken sich. Sie haben Angst, dass sie als Freunde von Jesus erkannt und als Unruhestifter bestraft werden.
- Nur, Petrus will wissen, was mit Jesus passiert. In einem sicheren Abstand folgt er den Soldaten und Jesus.
- Wir gehen auch gleich mit
A07 - Verrat Petrus
- Im Schein des Feuers, das im Hof brennt, wird Petrus als Anhänger von Jesus erkannt
- Dreimal streitet er vehement ab und schwört, Jesus nicht zu kennen
- Da kräht der Hahn!
>>> Licht einschalten (am Baum) und zum Vorhang stehen
A08 - Hohepriester
- Jesus wird verhöhnt, geschlagen und gequält
- Auf die Frage der Hohepriester, ob er nun der verheissene Erlöser und Gottes Sohn sei, antwortete Jesus; ICH BIN ES!
- Das ist Gotteslästerung, das ist sein Todesurteil; schreien die Schriftgelehrten
- Da der ganze Nahe Osten besetztes Gebiet von Rom ist, haben die Juden kein Recht die Todesstrafe zu vollziehen Dafür ist das römische Gericht und die römische Militärmacht zuständig
- Wir gehen zu Pontius Pilatus
Licht einschalten (am Brunnen)
Vorhang öffnen und einhängen
A09 - Pontius Pilatus
- In den frühen Morgenstunden bringen sie Jesus zu Pilatus
- Als römischer Statthalter unter der Regierungszeit des Kaisers Tiberius entscheidet Pontius Pilatus, wer zum Tode verurteilt und wer frei gelassen wird
- Pilatus ist bekannt als strenger Herrscher. Als Jesus vor ihm steht, fragt er ihn: „Bist du der König der Juden?“
Jesus bestätigt: "Du sagst es: Ich bin ein König. Dazu bin ich geboren. Ich bin gekommen, um der Welt die Wahrheit zu bringen." (NLB Johannes 18, 37) - Während Pilatus auf dem Richterstuhl sitzt, lässt ihm seine Frau sagen: „Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute Nacht einen schrecklichen Traum.“
- Es ist üblich am Passahfest einen Gefangenen frei zulassen. Pilatus gibt dem Volk die Auswahl, ob der verurteilte Mörder Barabbas oder der friedliebende Jesus frei sein soll.
- Pilatus geht hinaus zu dem Volk
- Die Menge schreit: „Lass Barabbas frei, den Barabbas frei...und....
- Als Pilatus einsieht, dass er nichts mehr für Jesus erreichen kann, nimmt er einen Krug voll Wasser und schüttet es in eine Schüssel
>>> Wasser in Schüssel giessen
- Vor der ganzen Menge wäscht er sich demonstrativ seine Hände
>>> Hände waschen - Lasst uns dorthin gehen, wo Jesus jetzt ist
A10 - Weg
Zurück <<--->> Kreuzigung
- Da wird Jesus mehr verspottet und ausgepeitscht
- Die Soldaten drücken ihm eine Krone aus Dornen auf das Haupt und legen ihm einen Purpurmantel um
Sie legen Jesus den Querbalken seines Kreuzes auf die Schultern
>>> Besucher tragen (abwechselnd) den Balken
- Mit letzter Kraft geht er durch die aufgewühlte Menschenmenge aus der Stadt hinaus zum Hügel mit dem Namen „Golgatha“
Das hebräische Wort heisst übersetzt Schädelstätte und ist der Ort, wo Verbrecher gekreuzigt werden - Miteinander gehen wir den Weg dorthin
A11 - Kreuzigung
>>> Querbalken befestigen
- Hinweis auf Sitzgelegenheit
>>> Hörszene «Kreuzigung» über den Musik-Player (4min); 1 od. 2x auf den Knopf in der Mitte drücken
>>> Bei 0:40/-3:20 "... und es wird ganz dunkel ..." Licht löschen
>>> Nach der Einspielung, Zeit geben
- Die Nachricht, dass Jesus tot ist, ist nicht nur für Maria, die Mutter, sondern für alle Jüngerinnen und Jünger ein Stich durchs Herz
- Alles haben sie zurückgelassen, um mit Jesus zusammen sein zu können. Alle Hoffnungen setzten sie auf ihn.
- Die Enttäuschung ist riesengross
Hilflos und ohnmächtig müssen sie der Kreuzigung zusehen
Jetzt ist jede Hoffnung zerbrochen - Diese innere Leere und Verzweiflung ist kaum auszuhalten
Die Orientierungslosigkeit und Verstörung ist greifbar
>>> Besinnungs-Zeit
- Vielleicht kennt ihr diese Leere auch, dieses Ohnmachtsgefühl, das einen wie lähmen kann
Momente im Leben, in denen wir uns fragen:
„Gott, wo bist du?“ - Wie Jesus am Kreuz, schreien auch wir manchmal:
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ - Aber Gott sieht in meine Lebenssituation
- Ich darf meine Last zu ihm bringen, indem ich meinen Stein als Symbol der persönlichen Schwere am Kreuz hinlege
>>> Mitgebrachte Steine nach vorne bringen // Zeit nach Bedarf
! Musik ganz zu Ende laufen lassen, bevor zur nächsten Seite weiter geklickt wird; sonst bricht sie ab.
- Jesus wird noch schnell vor dem Sabbat, am Freitagabend, in Leinentücher gewickelt und begraben
- Ebenso gehen die Frauen mit zum Grab
- Dann kehren sie in die Stadt zurück, um Öle und Salben vorzubereiten, für die Einbalsamierung
- Lasst uns ins Grab gehen
A12 - Grab und Auferstehung
- Es ist kalt, neblig, still....
- Wir lassen das „Tote“, die Verzweiflung, das Unfassbare nochmals auf uns wirken
>>> Zeit geben, wirken lassen
- Der Sabbat ist vorbei, der Morgen bricht an
>>> Bei 1:39/-0:42 "... seltsam strahlende helle Licht ..." Schalter drücken für Engelsbeleuchtung
- Jesus ist auferstanden, Jesus lebt!
- Die Frauen müssen diese unglaubliche Neuigkeit sofort den Jüngern weitererzählen
- Es ist nicht das Ende – es geht weiter
>>> Stein wegrollen
>>> Grab verlassen
A13 - Zeitreise
>>> Video «Zeitreise» über den Fernseher laufen lassen (Gelber Knopf )
Gewand ausziehen und aufhängen
iPad und Musik-Box zum Kafi mitnehmen
- Wir sind wieder in der Gegenwart, im hier und jetzt
- Es ist uns glaubwürdig überliefert, dass viele den Auferstandenen gesehen haben
- Er ist ganzen Gruppen erschienen, wurde angefasst und hat mit einigen Menschen gemeinsam gegessen
>>> Übergang zum Garten
A14 - Schluss
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- Der Weg durch den Garten ist ein Bild für unseren Weg mit Gott
- Es symbolisiert den Garten des Lebens
- In diesem Raum dürft Ihr verweilen. In der Stille können Gedanken und Eindrücke nachklingen.
- Vielleicht hast du das Bedürfnis nach einem Gespräch oder ihr haben ein Gebetsanliegen?
- Dafür haben wir zwei verschiedene Karten vorbereitet. Mit diesen könnt ihr euch für ein Einzelgespräch anmelden oder ganz einfach ein Gebetsanliegen notieren und in den vorbereiteten Briefkasten einwerfen.
- Für einen Austausch oder für Fragen, oder einfach um noch zusammen zu sein, seid Ihr im Kafi nebenan herzlich willkommen.
- Es steht auch eine Kollektenbox bereit. Spenden werden zur Deckung der Kosten des Osterwegs verwendet.
- Als eure Reiseführerin / euer Reiseführer, bedanke mich herzlich für die gemeinsame Reise und verabschiede mich hier von Euch
- Im Kafi bin ich gerne für dich persönlich da, wenn du das möchtest
- Es würde uns freuen, wenn ihr im Gästebuch (im Kafi) einen Eintrag mit euren Eindrücken hinterlassen würdet
- (Bitte vergesst nicht, euer Natel wieder einzuschalten)
- Auf euren Weg geben wir euch kurze Erfahrungsberichte mit. Diesen könnt ihr am Screen mit Kopfhörer lauschen wenn ihr wollt.